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Neu erschienen!/ Just published!/ Vient de paraitre!
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Bitteres Gold
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Reihe: Mainzer Beiträge zur Afrikaforschung Band 21 Seit Beginn der 1980er Jahren erlebt Westafrika einen Goldboom, der bis heute unvermindert andauert. Männer, Frauen und Kinder arbeiten im informellen, handwerklichen Bergbau. Am Beispiel des ländlichen Südwestens von Burkina Faso beschreibt dieses Buch wirtschaftliche, soziale und kulturelle Aspekte des Goldbooms. Dabei kommen Bauern, Schürfer, Staatsbeamte und Kleinunternehmerinnen zu Wort. Das Buch schildert Auseinandersetzungen um die Aneignung von Land und Bodenschätzen ebenso wie die soziale Organisation des Bergbaus und hinterfragt Klischees über „gesetzlose Orte“ und das „sinnlose Verprassen“ von Gewinnen aus dem Bergbau. Der Goldbergbau führt einerseits zu Konflikten über Nutzungsrechte und Entscheidungsmacht, ermöglicht andererseits aber wirtschaftlichen Wandel sowie alternative Lebensweisen und Weltsichten. Anlässlich des Goldbooms werden Mensch-Umwelt-Beziehungen, Kosmologien, Generations- und Geschlechterbeziehungen neu definiert. Der exzessive Konsum in Minenorten ist eine Form von Redistribution, die zur sozialen Einbettung des Bergbaus beiträgt. Dieses Buch ist ein Beitrag zur sozialwissenschaftlichen und vergleichenden Untersuchung von Goldrauschphänomenen, zur Ethnographie und Geschichte Westafrikas, zum Verhältnis von Bodenrecht, lokalen Machtstrukturen und Staat in Afrika, und zur Ethnologie des Geldes. Katja Werthmann lehrt am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und hat sich dort mit dieser Arbeit habilitiert. | |
2009, 260 Seiten, 4 Karten, 22 Fotos, 6 Tabellen, 2 Diagramme, Format: 240 x 170 mm € 34,80 ISBN 978-3-89645-821-6 |
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Das Dogma der Partizipation
Eva Spies |
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Reihe: Mainzer Beiträge zur Afrikaforschung Band 20 „Partizipative Entwicklung“ verweist auf ein Modell der Zusammenarbeit, das heute im Rahmen der Entwicklungskooperation universelle Geltung beansprucht. Untersucht man aber – wie in diesem Buch – die alltäglichen Begegnungen zwischen Entwicklern und zu Entwickelnden, dann wird „partizipative Entwicklung“ als ein spezifischer Modus des Fremdverstehens erkennbar, der nicht ohne Weiteres auf unterschiedliche kulturelle Kontexte übertragbar ist. Zudem wird deutlich, dass „partizipative Entwicklung“ widersprüchliche Anforderungen an den angemessenen Umgang mit den zu Entwickelnden stellt, denn die Differenz zwischen Entwicklern und zu Entwickelnden soll gleichzeitig anerkannt und überwunden werden. Das Buch basiert auf einer ethnologischen Feldforschung in der Stadt Zinder (Republik Niger): Im Austausch mit den Bewohnern Zinders ist das partizipative Verstehensideal vielen Entwicklungshelfern Voraussetzung ethischen Handelns; allerdings tragen seine paradoxen Anforderungen dazu bei, dass Entwicklungshelfer solche Kontakte als Dilemmasituationen erleben, denen sie sich oft nur durch die Vermeidung von Kontakten zu entziehen wissen. So scheint es, dass gerade die partizipative Ethik des Fremdverstehens eine wirkliche Zusammenarbeit verhindert. | |
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2009, 333 Seiten, 2 Karten, Format: 240 x 170 mm, € 34,80 ISBN 978-3-89645-820-9 |
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Beyond the Language Issue
Edited by Anja Oed, Uta Reuster-Jahn. |
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With contributions by Christine Glanz, Crispin Maalu-Bungi, Jean Chrysostome Nkejabahizi et al. With an introduction by Anja Oed.
Reihe: Mainzer Beiträge zur Afrikaforschung Band 19 Eine der zentralen und darüber hinaus hitzigsten Debatten im kritischen Diskurs über afrikanische Literatur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschäftigte sich in erster Linie mit dem Thema "Sprache" und erweckte so den Eindruck, Literatur in afrikanischen Sprachen sei ein eher marginales Phänomen. Die vorliegende Sammlung von Aufsätzen ist ein Beispiel für die neue Tendenz in der Rezeption afrikanischer Literatur, die kreatives Schreiben in afrikanischen Sprachen – als einen wesentlichen und hochinteressanten Bestandteil afrikanischer Literatur allgemein – stärker in das Blickfeld wissenschaftlicher Aufmerksamkeit rücken möchte. Indem sie Aspekte der Produktion, Vermittlung und Rezeption kreativen Schreibens in afrikanischen Sprachen untersuchen, tragen die Beiträge des vorliegenden Sammelbandes zum Verständnis der historischen, sozialen, kulturellen sowie persönlichen Umstände, unter denen afrikanische Literatur geschrieben, veröffentlicht, gelesen und diskutiert wird, bei. Sie betrachten kreatives Schreiben vor unterschiedlichen linguistischen und literarischen Hintergründen und Kontexten – Traditionen des kreativen Schreibens, die auf mehrere Jahrhunderte literarischen Schaffens zurückblicken können, aber auch Traditionen, die gerade erst im Begriff sind, sich durchzusetzen bzw. sich neue Geltung zu verschaffen. Das breite Spektrum der behandelten Sprachen – darunter Chewa, Hausa, Igbo, Luba, Mbundu, Rwanda, Kongo, Lingala, Ganda, Shona, Sotho, Tswana, Sheng, Swahili, Xhosa und Yoruba – ermöglicht überdies einen vergleichenden Ansatz. Die Autoren dieses Bandes, der überwiegend auf Vorträgen zum 8. Internationalen Janheinz Jahn-Symposium basiert, bringen diverse berufliche Erfahrungen im Bereich afrikanischer Literatur mit, so etwa im Verlagswesen, auf dem Gebiet der Übersetzungen, in Ministerien für Kultur und Bildung verschiedener afrikanischer Länder sowie in der Sekundar- und Tertiar(aus)bildung. Darüber hinaus haben einige von ihnen selbst kreative Arbeiten in afrikanischen Sprachen publiziert. | |
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2008, 293 Seiten, Format: 240 x 170 mm, € 32,80 ISBN 978-3-89645-819-3 |
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Staatliche Herrschaft und kommunale Selbstverwaltung: Dezentralisierung in KamerunWerthmann, Katja / Schmitt, Gerald (Hrsg.) |
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Mit Beiträgen von Thomas Bierschenk, Hildegard Dietz, Christine Fricke, Lisa-Marie Harlfinger, Ellen Hoffers, Andreas Mehler, Corinna Sager, Benjamin Siekmann, Alexandra Vlantos u. a. Die unter dem Druck der Demokratiebewegungen seit den neunziger Jahren begonnene Dezentralisierung der staatlichen Verwaltung in afrikanischen Ländern soll eine Vielzahl an Erwartungen erfüllen. Dazu gehört auch die wirksame Bekämpfung der Armut durch eine effektivere Beteiligung der Bürger und die Verlagerung staatlicher Dienstleistungen an die neu geschaffenen Gemeinden. Die hier vorgelegten Fallstudien aus acht Kommunen verschiedener Regionen Kameruns zeigen die Potenziale und Schwierigkeiten, die diese Reform mit sich bringt: auf der einen Seite größere Mitspracherechte und politische Beteiligung der Bürger, auf der anderen Seite lang andauernde Machtkämpfe zwischen Staat, Gemeinden, Lokalpolitikern und traditionellen Oberhäuptern, die den Reformprozess aufhalten und teilweise positive Effekte verhindern. |
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2008, 196 S. - 20,7 x 14,5 cmPb., 19,90 € |
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Dimensions of Locality Muslim Saints, their Place and Space
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Carola Lentz (Hg.): The Silent Rebel: The Missing Years. Life in the Tamale Middle School (1940−47), by S.W.D.K. Gandah. Institute of African Studies, University of Ghana, Research Review Supplement 18, 2008 (81 S.)
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Fremde Nachbarn
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Une anthropologie entre rigueur et engagement - Essais autour de l'oeuvre de Jean-Pierre Olivier de SardanBierschenk, Thomas; Giorgio Blundo; Yannick Jaffré & Mahaman Tidjani Alou (eds.) Jean-Pierre Oliver de Sardan s'est toujours préoccupé de former de jeunes chercheurs et s'est attaché à constituer de véritables équipes de recherche. Autour de son oeuvre, ses "compagnons de route" soulignent combien ses réflexions ont irrigué leurs propres travaux et comment il a ainsi contribué à entraîner la discipline anthropologique vers un certain type de pratique scientifique combinant une forme particulière d'engagement, un rapport exigeant au terrain et une façon d'écrire accessible à tous. |
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L’Islam béninois à la croisée des cheminsGalilou Abdoulaye. Avec une préface par Thomas Bierschenk Reihe: Mainzer Beiträge zur Afrikaforschung Band 17 Du Nigeria au Sénégal, l'Islam des pays côtiers d’Afrique de l’Ouest n’a jusqu'ici fait l'objet que de peu de recherches empiriques – des pays comme la Côte d’Ivoire, le Ghana et le Togo étant perçus comme fondamentalement influencés par les religions africaines locales et les différentes églises chrétiennes. Le caractère très lacunaire des recherches sur l'Islam au Bénin (ex-Dahomey) reflétait jusqu’ici cette tendance. Le travail de Galilou Abdoulaye vient ainsi combler un manque évident dans ce domaine. Sa recherche établit comment le développement de l'Islam au Bénin s'inscrit dans des dynamiques sociales plus globales et comment il s’ancre en particulier dans les évolutions du système éducatif et du marché du travail et dans les transformations des élites locales. L'auteur démontre que le développement actuel de l'Islam africain ne peut être réduit à un débat entre “Soufis“ et “Islamistes“ ni à une distinction entre “traditionalisme“ et “modernisme”. Le “champ islamique“ au Bénin comme dans toute la région, connaît un processus radical de différentiation sociale. Galilou Abdoulaye a étudié l'anthropologie sociale au Bénin et au Sénégal et a obtenu un doctorat de l'Université Johannes Gutenberg de Mayence. Il est actuellement expert en développement communautaire au CERABE-ONG et Directeur de la protection sociale et de la solidarité au Ministère de la famille, de la femme et de l’enfant (MFFE) au Bénin. 2007 |
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Islam und Entwicklung in AfrikaHerausgegeben von Thomas Bierschenk und Marion Fischer Reihe: Mainzer Beiträge zur Afrikaforschung Band 16 "Partizipative Entwicklung" erscheint heute in der "Entwicklungswelt" weithin als nicht nur der moralisch gerechteste, sondern auch als der kostengünstigste Weg der Entwicklung. Dem liegt die Überzeugung zugrunde, dass das "Projekt Entwicklung" nur gelingen kann, wenn es sich die "zu Entwickelnden" als stakeholder auch zu eigen machen. Dieses Postulat impliziert allerdings eine Ethik des Fremdverstehens, die einen Widerspruch enthält: Einerseits wird das Ziel formuliert, die Fremdheit der Fremden in deren Eigenschaft als "zu Entwickelnde" zu überwinden, da Entwicklung als Angleichung an die "Entwickler" verstanden wird. Andererseits fordert das Postulat der Partizipation aber auch, eben diese Fremdheit – per Partizipation – für ebendiese Entwicklung zu nutzen. Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit islamischen Akteuren und Organisationen, in denen es in diesem Buch geht, verweist besonders deutlich auf die Paradoxien, die dem partizipativen Ansatz und der Ethik des interkulturellen Fremdverstehens im Allgemeinen zu eigen sind. Die daraus resultierenden dilemmatischen Handlungssituationen sind theoretisch nicht zu lösen, sondern können nur durch praktische Kompromisse bewältigt werden, die in diesem Buch aus der Sicht von Entwicklungspraktikern und von Wissenschaftlern beschrieben werden. Beiträge : Einleitung (T. Bierschenk); Die Beratungsstelle „Islam und Entwicklungszusammenarbeit in Afrika“ der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH (GTZ) (M. Fischer/A. Söger); Islam und Gute Regierungsführung (E. Ganter); Islam in Afrika – ein Überblick (K. Werthmann); Democracy, Islamicity and Tribalism in Mauritania (U. Rebstock); Südafrikas Lesarten des Islam (U. Günther); Rechtssprechung im Norden Kameruns (J. Schlösser); Islam und Mädchenbildung in Guinea (R. Bigalke); Mali – Muslimische Antworten auf HIV/Aids (H. Güllemann). Thomas Bierschenk ist Professor für Kulturen und Gesellschaften Afrikas am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Veröffentlichungen behandeln ein breites Themenspektrum zu Staat, Politik und Entwicklung in den frankophonen Ländern West- und Zentralafrikas. Marion Fischer war vier Jahre lang Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Marburg. Seit 1984 arbeitet sie für die GTZ. Von 2000 bis 2006 war sie in der GTZ-Zentrale Leiterin der Beratungsstelle Islam und Entwicklungszusammenarbeit. Heute leitet sie ein Programm für beteiligungsorientierte Stadtentwicklung in Kairo.
2007 |
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Democracy, Decentralisation and Poverty Reduction in MalawiBlessings Chinsinga. With a preface by Thomas Bierschenk Reihe: Mainzer Beiträge zur Afrikaforschung Band 15 In this book, Blessings Chinsinga examines whether democratic decentralization promotes successful poverty reduction policy as is the hope of many development policy actors. Since the regime change to multi-party democracy in 1994, combating poverty became a focus of national, economic and social policy in Malawi. However, implementing this policy has not been easy. The central – political – problem of land scarcity is rarely explored by the donors who control this policy field and whose approaches tend, as elsewhere in the Global South, to depoliticize development. And as a result of competition between donors, the various programmes and initiatives implemented since 1994 are, more often than not, incompatible. The decentralisation policy which, again, was primarily a donor initiative faced similar problems: the transfer of responsibilities to the local level remained significantly behind the original schedule; the legal framework of the decentralization process was inconsistent and incomplete and has not been fully implemented to the present day; the institutions established at national level to accompany the decentralization process tend to work more against than with each other; the practices of NGOs – a political force that originally provided strong support for this process – undermine the functionality of the decentralized entities that have been created; and “traditional chiefs” and parliamentary representatives have managed to “capture” the decentralisation process, by marginalizing the elected district councillors. In other words, the particular way in which multi-party democracy works at national level in Malawi blocks the process of democratic decentralization at local level. Chinsinga’s solid empirical study succeeds in injecting a welcome shot of realism into the decentralization debate which is carried over long distances by highly unrealistic hopes and expectations – an observation which would seem to be applicable not only to Malawi, but to many African countries. Born in 1973, Blessings Chinsinga holds an MPhil from University of Cambridge, UK and a PhD from the Institute of Anthropology and African Studies, University of Mainz, Germany. He is currently based at the Department of Political and Administrative Studies, Chancellor College, University of Malawi as an Associate Professor.
2007 |
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