Der Staat in Afrika in vergleichender Perspektive
Seminar |
E 2105, 2115, 2401, 2404, 2405, 2407 |
Leitung:
Prof. Dr. Thomas Bierschenk | Zeit: Di 8.30 - 10 Uhr Forum 6, R00-618
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Inhalt, Lehrziel, Arbeitsform: Eine Liste mit möglichen Referats-/Hausarbeitsthemen hängt am Dienstzimmer aus. Interessenten werden um möglichst frühzeitige Anmeldung gebeten.
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Literatur J.-F. Bayart, L'Etat en Afrique (gibt's auch auf Englisch)
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Voraussetzungen und Zielgruppe:
Studenten im Hauptfach; englische und französische Lesekenntnisse |
Bedingungen für den Scheinerwerb: Übernahme eines mündlichen Referates, das bis zu Beginn des WS 2002/03 zu einer schriftlichen Hausarbeit ausgearbeitet wird; aktive Aneignung der Pflichtlektüre
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Bitteres Geld und satanischer Reichtum: Zur Ethnologie des Geldes
Seminar |
E 2102/2107 |
Leitung:
Dr. Katja Werthmann | Di 14 - 16
Forum7, R.01 715, Gr. ÜR |
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In vielen Gesellschaften finden sich Vorstellungen über "schmutziges", "teuflisches" oder "bitteres" Geld. Diese Vorstellungen wurden u.a. als Ausdruck symbolischen Widerstands gegen das Eindringen einer fremden, d.h. kapitalistischen Logik in lokale, auf Reziprozität beruhende Tauschwirtschaften gedeutet. Anhand von Beispielen aus der Literatur, die zu einem großen Teil aus Afrika, aber auch aus Lateinamerika, Ozeanien und Südostasien stammen, wollen wir diese These hinterfragen und der Frage nachgehen, welche Funktionen Geld in der jeweiligen Gesellschaft hat und inwiefern der Umgang mit Geld - auch unser eigener! - kulturell geprägt ist.
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Literatur
Shipton, Parker, 1989: Bitter Money. Cultural Economy and Some African Meanings of Forbidden Commodities. [Reproduktion 2000]. Washington, DC: American Anthropological Association, 1989 (American Ethnological Society Monograph Series 1). Weitere Literatur wird in der Vorbesprechung bekannt gegeben. |
Voraussetzungen und Zielgruppe:
Studierende im Hauptstudium, die im SS 2001 oder vorher einen Schein in "Einführung in die Wirtschaftsethnologie" gemacht haben. |
Bedingungen für den Scheinerwerb:
Regelmäßige Teilnahme, mündliches Referat und schriftliche Hausarbeit |
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Wirtschaftsform und Lebensweise (Lektürekurs)
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E 2102 |
Leitung:
Felix Girke | Mo, 14-16 Uhr c.t.
Gr. Übungsraum, Forum 7, 01-715
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Ziel des Seminars ist, durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion zahlreicher Ethnographien und theoretischer Begleittexte die Einbettung des "Wirtschaftlichen", besonders der Subsistenzwirtschaft, in die Gesamtheit gesellschaftlicher Zusammenhänge herauszuarbeiten. Theoretisch sollen aus dieser Perspektive u.a. die Tragfähigkeit von Resonanztheorie und Rhetorischer Kulturtheorie untersucht werden. Ich bitte die Teilnehmer, sich vor Semesterbeginn die Leseliste abzuholen.
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Literatur
Eine ausführliche Leseliste wird einige Wochen vor Semesterbeginn zur Verfügung stehen.
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Voraussetzungen und Zielgruppe:
Studierende im Hauptstudium |
Bedingungen für den Scheinerwerb:
Textvorbereitungen, Diskussionsteilnahme, schriftliche Arbeiten (z.B. Protokoll) |
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Contested Identities: Lokale Gesellschaft versus Zentralstaat: Das Beispiel Afghanistans.
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E 2104 |
Leitung:
Gabriele Rasuly-Paleczek | Blockseminar Pfingstferien
Forum 6, R 00-618 |
Inhalt, Lehrziel, Arbeitsform: Diese Lehrveranstaltung wird sich mit den Beziehungen zwischen lokaler Gesellschaft (primär tribal strukturierten Gesellschaften) und Zentralstaat und der Konstruktion kollektiver Identitäten im Spannungsfeld von Lokalgemeinschaft und Nation-Building befassen. Aufbauend auf einem Exkurs über theoretische Ansätze der Kultur- und Sozialanthropologie zu den Themen Stamm, Staat und kollektive Identitäten, sollen diese Themen anhand des Fallspiels Afghanistan dargelegt werden. Bei meinen Ausführungen zu Stamm, Staat und kollektiven Identitäten möchte ich einerseits auf eine Reihe von Standardarbeiten zu Afghanistan zurückgreifen und andererseits schwerpunktmäßig auf meine eigenen Forschungen zu den Uzbeken NO-Afghanistans bezugnehmen.
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Kurzinformation zu Gabriele Rasuly-Paleczek:
Mag. Phil in Soziologie und Politikwissenschaften an der Univ. Wien (1979). Dr. phil in Völkerkunde, Turkologie und Islamwissenschaften an der Univ. Wien (1984). Seit 1985 als Assistentin am Institut für Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie der Univ. Wien tätig. Lehrtätigkeiten zu den folgenden Schwerpunktthemen: Ethnosoziologie, Entwicklungspolitik und Ethnologie, Ethnologie Zentralasiens und der Türkei, Politische Anthropologie. Feldforschungen: Zwischen 1976 bis 1992 mehrfache Feldforschungen in der Türkei, 1991 und 1992 Feldforschungen in Pakistan.
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Grenzüberschreitungen: Kulturkontakt im Spannungsfeld von Lokalität und Globalität
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E 2110 |
Leitung:
Patrick Desplat | Mo. 12-14 c.t. Forum 7, R 01-715 |
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Kulturelle Konsequenzen zeitgenössischer Globalisierungsprozesse werden gerne in zwei Szenarios zusammengestellt. Zum einen die kulturelle Homogenisierung von Gesellschaften durch weltweit zugängliche Güter, Medien, Ideen und Institutionen. Zum anderen kulturelle Fragmentisierung und interkulturelle Konflikte à la Huntington. Dass sich Realitäten unter den Bedingungen einer noch zu definierenden Postmoderne zwischen Einheit und Vielheit anders gestalten soll dieses Seminar erarbeiten. Unter historischem Rückgriff auf Akkulturations- und Diffusionstheorien sollen die gegenwärtige Ansätze des Kulturwandels durch Kulturkontakt untersucht werden. Die Frage nach Lokalität in einer trankskulturellen Welt soll dabei besonders im Zentrum stehen. Dabei werden neue Studien im Bereich der Diaspora, Migration und Kommunikation vorgestellt.
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Literatur-Appetizer:
Baumann, Gerd 1996. Contesting Culture. Discourses of Identitiy in Multi-Ethnic London. Cambridge. Beck, Ulrich (Hrsg.) 1998. Perspektiven der Weltgesellschaft. Frankfurt a.M. Hannerz, Ulf 1995. ‚Kultur' in einer vernetzten Welt. Zur Revision eines ethnologischen Begriffes. In Kaschuba, Wolfgang (Hrsg.) Kulturen - Identitäten - Diskurse. Perspektiven Europäischer Ethnologie, Berlin: 64-84. Marcus, George E. 1995. Ethnography in/of the World System. The Emergence of Multi-Sited Ethnography. In Annual Review of Anthropology 24: 95-117.
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Voraussetzungen und Zielgruppe:
Studierende im Hauptstudium.Englisch und Französischkenntnisse unbedingt erforderlich. |
Bedingungen für den Scheinerwerb:
Pflichtlektüre (Kurz-) Referate/Thesenpapiere Aktive Mitarbeit Hausarbeit |
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Sprachkontakt und Mehrsprachigkeit in Afrika
Seminar |
A 241 E 2110 / 2114 |
Leitung:
Barbara Dehnhard und Ronny Meyer | Mo 16 - 18
Forum 7, R.01-715 |
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Geradezu typisch für den afrikanischen Kontinent ist es, daß mehrere Sprachen innerhalb eines Staates, teilweise auch in geographisch sehr kleinen Räumen gesprochen werden. Eine mögliche Strategie im Umgang mit dieser Situation ist die Mehrsprachigkeit. Sie bezeichnet die individuelle Fähigkeit, mehrere Sprachen zu gebrauchen. Diese Strategie ist in Afrika weitverbreitet. Es ist u.a. zu untersuchen, welche Umstände Mehrsprachigkeit begünstigen (und welche nicht), welche Mitglieder einer Sprachgemeinschaft besonders darauf zurückgreifen (welche nicht). Darüberhinaus hat Mehrsprachigkeit Konsequenzen auf die Sprachen selbst, die häufig durch den Kontakt Veränderungen erfahren. Die Sprachkontaktforschung untersucht die Auswirkungen, die entstehen können, wenn ein sprachliches System dem Einfluß eines anderen sprachlichen Systems unterliegt. Welche Bereiche der Grammatik sind besonders betroffen, welche besonders hartnäckig? Sind verallgemeinerbare Aussagen hierzu möglich? Wie ist der Zusammenhang der gesellschaftlichen, kulturellen, politischen, ökonomischen Situation und der Intensität des Sprachkontakts zu sehen? Diese und weitere Fragen sollen anhand ausgewählter Beispiele untersucht werden. Wir freuen uns außerdem darauf, Fragen, Probleme und Ergebnisse aus unseren eigenen Forschungen zu diesem Thema im Seminar zu diskutieren.
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Literatur zur Vorbereitung:
wird im Seminar bekanntgegeben
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Voraussetzungen und Zielgruppe:
Studierende im Grund- und Hauptstudium mit Interesse am Thema |
Bedingungen für den Scheinerwerb:
rege und regelmäßige Teilnahme, Referat und Hausarbeit |
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Afrikanisch-Karibische Kulturtraditionen am Beispiel Jamaikas
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E 2110 / S 2117 |
Leitung:
Markus Coester | Do 16 - 18
Forum 6, R 00-618 |
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Die Vielfalt der kulturellen Traditionen der Karibikinsel und ehemaligen britischen Kolonie Jamaika beschäftigte aus vielerlei Gründen seit den frühen Jahren des vergangenen Jahrhunderts vor allem englische und US-amerikanische Kulturforscher und Ethnologen. Die historische Betrachtung des Zusammenwirkens von Kolonialismus und Sklavenwirtschaft im karibischen Raum zeigt eine zunächst unterdrückte und "wertlose" Kultur der afrikanisch-karibischen Bevölkerungsmehrheit, die in Jamaika bei über 90% der Gesamtbevölkerung liegt. Im Zuge kultureller und politischer Dekolonisierung ab den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurde die afrikanisch-karibische Kultur von einheimischer Seite aus einer Neubewertung unterzogen. Dieser Vorgang erlebte in den 1960/70er Jahren eine Hochphase. Diese Zeit wird von der politischen Unabhängigkeit Jamaikas ab 1962, der Unabhängigkeit verschiedener afrikanischer Länder etwa in der selben Zeit, wie auch von der analog verlaufenden weltweiten Verbreitung jamaikanischer Musiken, wie dem Ska und Reggae begleitet. Ziel des Seminars ist es, die gesellschaftlich-historischen Bedingungen kultureller Entwicklung in Jamaika zu vermitteln und auf dieser Grundlage einen Einblick in Formen afrikanisch-karibischer Kultur, wie Kumina, Revival, Rastafari, Gumbe, Etu, Nago, Tambo und auch die Kromanti-Kultur der Maroons zu erhalten. Musik, Gesang und Tanz sind neben religiösen Inhalten zentrale Elemente dieser Ausdrucksformen. Es gilt zudem die Bedeutung der älteren "traditionellen" Kultur für neuere Kulturformen, wie etwa die angesprochenen Musiken Ska und Reggae, zu erarbeiten, die im Zuge gesellschaftlicher Modernisierung entstanden. Ein Blick auf andere Teile des karibischen Raums darf nicht fehlen. Wir werden Ton- und Videoaufzeichnungen, sowie mündliche und schriftliche Quellen einsetzen, um uns mit den angeführten Kulturformen vertraut zu machen. Eigene Forschungen an der "Jamaica Folk Music Collection", der umfassendsten existierenden Tonsammlung zur jamaikanischen Kulturgeschichte, die seit letztem Sommer als Kopie am Ethnologischen Institut in Mainz vorliegt, sind wichtiger Bestandteil des Arbeitsprozesses.
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Literatur
Baxter, I. : The Arts of an Island: The Development of the Culture and the Folk and the Creative Arts in Jamaica, 1494-1962, 1970 Beckwith, M.: Jamaican Folk-Lore, New York 1927 Bilby, K./Bunseki F.: "Kumina - A Kongo-based Tradition in the New World", 1985 Brathwaite, E.: Kumina: "The Spirit of African Survival in Jamaica", 1978 Hall, S.: "Negotiating Caribbean Identites", 1995 Jekyll, W.: Jamaican Song and Story, London 1905Lewin, O.: The Folk Music of Jamaica, Kingston 2001 Meeks, B.: New Caribbean Thought, Kingston 2001 Ryman, C.: "The Jamaican Heritage in Dance", 1978 Seaga, E., "Revival cults in Jamaica: notes towards a sociology of religion". 1967 Williams, E. (et al): Colonial Discourse and Post-colonial Theory. 1993
Ausgewählte Texte zu den verschiedenen Traditionen, die zu Anfang des Semesters erhältlich sein werden.
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Voraussetzungen und Zielgruppe:
Studierende im Hauptstudium, gute Englischkenntnisse |
Bedingungen für den Scheinerwerb:
Referat, Hausarbeit, aktive Mitarbeit |
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Pflanzen und Tiere in menschlichen Gesellschaften - ethnologische Perspektiven
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E 2111/2103, A 281 |
Leitung:
Dr. Nikolaus Schareika | Mo 12 - 14 Uhr
Forum 6, R 00-618, Kl. ÜR |
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Die ethnologische Literatur - nicht nur die kulturökologische oder ethnobiologische - thematisiert die Beziehung zwischen Menschen auf der einen und Pflanzen und Tieren auf der anderen Seite aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Pflanzen und Tiere werden als Kategorien des Denkens, als Symbole, als Tauschobjekte oder als Nahrungsquelle behandelt. Im Seminar sollen diese unterschiedlichen ethnologischen Perspektiven auf die Beziehung zwischen Menschen und Pflanzen bzw. zwischen Menschen und Tieren in Form von Referaten erarbeitet werden.
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Literatur
Morris, Brian 1998 The Power of Animals: An Ethnography. Oxford: Berg. Morris, Brian 2000 Animals and ancestors. An ethnography. Oxford: Berg. Manning, Aubrey und James Serpell 1994 Animals and human society. Changing perpectives. London: Routledge
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Voraussetzungen und Zielgruppe:
Studierende im Hauptstudium |
Bedingungen für den Scheinerwerb:
Regelmäßige aktive Teilnahme, Referat, Hausarbeit
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Gendered Ethnography
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E 2112, E 2107 |
Leitung:
Susanne Epple | Mo 10- 12 Forum 7, R. 01-715
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Seit einigen Jahrzehnten wird in der Ethnologie die Darstellung von fremden Kulturen in Ethnographien besonders kritisch diskutiert. Im Seminar werden wir nach einer kurzen Einführung in die "Writing Culture"- Debatte und die "Gender Studies" eine Reihe von Ethnographien untersuchen. Besonderer Fokus liegt auf dem Vergleich von Ethnographien, die von Männern und von Frauen über dieselbe ethnische Gruppe geschrieben wurden ( z..B. M. Mead und D. Freeman über Samoa, I. Strecker und J. Lydall über Hamar, N. Chagnon und G. Herzog-Schröder über Yanomami). Wir werden sowohl die unterschiedlichen Inhalte (auf welche Aspekte einer Kultur hat sich der Ethnologe/die Ethnologin konzentriert), als auch die Art der Darstellung berücksichtigen (für welche Art von Text hat er/sie sich entschieden, um die Kultur zu beschreiben). Die genauen Kriterien, anhand derer wir die Ethnographien untersuchen, werden im Seminar gemeinsam erarbeitet.
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Literatur
Wird noch bekannt gegeben.
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Voraussetzungen: Studierende im Hauptstudium
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Bedingungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige Mitarbeit, Referat und Hausarbeit
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Praktisches Arbeiten im Musikarchiv Übung
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E 2203 |
Leitung:
Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Bender | O.u.Z.n.V.
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In den verschiedenen Unterabteilungen des Musikarchivs werden die jeweils notwendigen Kenntnisse zur Erledigung der anfallenden Arbeiten erworben. Zugleich werden damit Grundkenntnisse in dem Datanbankprogramm ASKSAM erlernt.
Die Studentinnen bekommen auch einen Einblick in die Vielfalt der Musikproduktion in Afrika. Zu den Bereichen gehören Tonstudio, Videostudio, Dokumentation, Lidos, Asksam, Internet und Plakate.
5 stündig. Gemeinsames Treffen: Dienstag 10-11 h, R.: U1-613 (Tonstudio)
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Literatur
Die beiden Bände des Stern´s Guide of African Music,
Africa Oye von Graeme Ewens,
Sweet Mother. Moderne afrikanische Musik von W.Bender
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Voraussetzungen: Teilnehmerzahl max. 5.
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Bedingungen für den Scheinerwerb: Aktive Beteiligung und Beherrschung der erlernten Tätigkeiten.
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Praktische Arbeiten in der Ethnographischen Studiensammlung
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E 2201 |
Leitung:
Anna-Maria Brandstetter | Do. 10 - 12 Uhr Ethnographische Studiensammlung
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In der Ethnographischen Studiensammlung des Instituts gibt es etwas über 3.200 Objekte, die peu à peu in einer EDV-gestützten Datenbank erfasst werden sollen. Im Mittelpunkt dieser Übung stehen die Objekte, die Dr. Erika Sulzmann seit ihrer ersten Forschungsreise in den Kongo (damals noch Belgisch-Kongo) von 1951 bis 1954 ("Mainzer Kongo-Expedition") und in acht weiteren Reisen von 1956 bis 1980 bei den Ekonda, Bolia und benachbarten Gruppen im kongolesischen Regenwald erworben hat. Diese Objekte bilden den Grundstock der Ethnographischen Sammlung in Mainz.
Ziel der Übung ist es, einen wichtigen museologischen Arbeitsbereich ganz praktisch kennen zu lernen: das Katalogisieren von Objekten, eventuell auch in einer Bilddatei. Damit hängt auch der gesamte Bereich des Konservierens zusammen.
Daneben sollen über Kurzreferate zu den Ekonda, Bolia und benachbarten Gruppen auch ethnographische Kenntnisse über eine Region erworben werden, die Jan Vansina einmal ironisch als "lost corner of the world" bezeichnet hat.
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Literatur(Auswahl)
Erika Sulzmann, 1959: Die bokopo-Herrschaft der Bolia. In: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie 45, 3: 389-417.
Ernst W. Müller, 1955: Das Fürstentum bei den Südwest-Mongo (Belgisch-Kongo). Mainz, Phil.Diss.
---, 1957: Eine zentralafrikanische Herrschaftsinstitution in idealtypologischer Betrachtung. In: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie 43, 2: 287-298.
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Voraussetzungen: Studentinnen und Studenten im Hauptstudium mit einer Passion für alltägliche und nicht-alltägliche Dinge
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Bedingungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige Teilnahme
Kurzreferat
Bearbeitung eines Korpus von Objekten (Beschreibung und Erfassung in der Datenbank)
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Hernando de Soto: The Mystery of Capital
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E 2102, 2107, 2115 |
Leitung: Prof. Dr. Paul Drechsel
| Di 18 - 20 Uhr Forum 7, R 01-715
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De Soto hat aufgrund umfangreicher empirischer Untersuchungen in Entwicklungsländer herausgefunden, dass es unseren Konzeptionen von Entwicklung, Reichtum und Armut wohl an empirischem Sachgehalt mangelt. Dieser Befund soll im Seminar mit den empirischen Ergebnissen der Langzeituntersuchungen in 43 ausgewählten Nationen zur Modernisierung und Kulturwandel von Ronald Inglehart in Beziehung gesetzt werden. Beide empirischen Befunde beanspruchen objektiven Relevanzgehalt, widersprechen sich jedoch in theoretischen Hinsichten. Es besteht jedoch die Vermutung, dass unsere ‚theoretischen Hinsichten' in bezug auf die empirischen Sachgehalte der Entwicklung und Modernisierung inadäquat sind. Das hat Konsequenzen für unser Kulturverständnis im Zusammenhang mit Entwicklung und Modernisierung.
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Literatur
Hernando de Soto: The Mytery of Capital. Why Capitalism triumphs in the West and fails everywhere else. New York: Basic Books.2000 Ronald Inglehart: Modernisierung und Postmodernisierung. Kultureller, wirtschaftlicher und politischer Wandel in 43 Gesellschaften.Frankfurt: Campus. 1998.
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Voraussetzungen und Zielgruppe:
Studierende im Hauptstudium |
Bedingungen für den Scheinerwerb:
Referat/Thesenpapier |
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Bodenrecht und Landkonflikte in Afrika
Seminar |
E 2401/2405 |
Leitung:
Prof. Dr. Carola Lentz | Do 10-12
Forum 6, R.00 618, Kl. ÜR |
In den meisten afrikanischen Gesellschaften spielt für die wichtigsten ökonomischen Aktivitäten wie Viehhaltung und Handel, aber auch für Landwirtschaft (Schwendbau) Mobilität eine große Rolle. Die Geschichte vieler ländlicher Siedlungen ist durch Zu- und Abwanderung verschiedener Gruppen und Individuen geprägt, und oft werden regelrechte Strategien der Multilokalität praktiziert. Wie werden unter solchen Bedingungen dauerhafte Zugangsrechte zu "immobilen" Ressourcen wie Boden und Wasser organisiert, und welche Konflikte und Konfliktlösungsmuster haben sich dabei herausgebildet?
Die herrschende Lehrmeinung, daß Land in Afrika ein freies und reichlich vorhandenes Gut war, wird von neueren Studien in Zweifel gezogen. Konkurrenz um knappe Ressourcen und Gunsträume ist nicht erst heute - angesichts zunehmender Landknappheit infolge von Bevölkerungswachstum und Umweltdegradation - ein Problem, sondern war aber auch schon in früheren Zeiten ein wichtiger Faktor der Siedlungsgeschichte und ethnischen Beziehungen. Rechtsansprüche auf Boden wurden oft mit dem "Zuerstkommen" und der besonderen Beziehung der Erstsiedler zu den Erd- (oder Regen)gottheiten legitimiert, aber auch mit Eroberung oder einfach mit der Inkulturnahme von Land. Schon das "traditionelle" Bodenrecht war also vielschichtig und konfliktträchtig. Durch die Gesetzgebung und Institutionen des kolonialen und nachkolonialen Staats kamen weitere Rechtsvorstellungen, Interessen und Strategien hinzu. In jüngster Zeit versuchen Weltbank und internationale Entwicklungsorganisationen, im Interesse "nachhaltiger Entwicklung" auf die Gestaltung des Bodenrechts Einfluß zu nehmen.
Im Seminar werden wir uns auf der Basis von theoretischen Texten und Fallstudien mit den historischen und aktuellen Dimensionen von Bodenrecht und Landkonflikten im subsaharischen Afrika beschäftigen. Dabei wird es zum Beispiel um Veränderungen der Rolle der landverteilenden und konfliktschlichtenden Erdherren (eine westafrikanische Institution) gehen; um das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Konzepte von "Eigentum" an Land; um den Wandel der Beziehungen zwischen Viehhaltern und Bauern; um sich verhärtende Grenzen zwischen "Autochthonen" und "Zugewanderten"; um rezente Versuche einiger afrikanischer Staaten, eine Bodenreform durchzuführen; und um staatliche Umsiedlungsprojekte.
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Literatur
Wird im Verlauf des Semesters angegeben
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Voraussetzungen und Zielgruppe:
Studierende im Hauptstudium; auch für Studierende aus Nachbarfächern geeignet |
Bedingungen für den Scheinerwerb:
Regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit Mündliches Referat und schriftliche Hausarbeit zu einem Fallbeispiel |
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Materielle Kultur in Afrika: Vergleichende Untersuchungen zu Wildbeutern, Hirten und Bauern
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E 2403, 2405 |
Leitung:
Anna-Maria Brandstetter | Fr. 13 s.t. - 16.00, 14-tägl.
Forum 7, 01-715 Gr. Übungsraum |
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Würde man Sie fragen, welche Gegenstände Sie mit den verschiedenen Wirtschaftshorizonten von Wildbeutern, Hirten und Bauern verbinden, fallen Ihnen vermutlich sofort einige ganz typische Dinge ein: Sammlerinnen und Jäger haben Körbe, Netze, Pfeil und Bogen, Hirten brauchen Stöcke für das Vieh und Kalebassen für die Milch und Bauern bearbeiten die Erde mit Grabstöcken und Hacken und errichten Speicher für die Ernte. Aber gibt es auch Dinge, die sich in allen diesen verschiedenen Gesellschaften finden?
Wir wollen in diesem Seminar diesen Unterschieden in der materiellen Kultur von Wildbeutern, Hirten und Bauern nachgehen sowie Gemeinsamkeiten aufspüren, beispielsweise bei den !Kung San und Mbuti, bei den Maasai und Hamar oder bei den Dogon und Tallensi. Vielleicht kommen wir am Ende des Seminars sogar zu einer kleinen Typologie der verschiedenen materiellen Kulturen...
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Literatur
Mary Jo Arnoldi; Geary, Christraud M.; Kris L. Hardin (Hg.), 1996: African material culture. Bloomington; Indianapolis.
Myers, Fred R. (Hg.), 2001: The empire of things. Regimes of value and material culture. Oxford.
Daniel Miller (Hrsg.), 1998: Material cultures. Why some things matter. Chicago.
Christopher Tilley, 1999: Metaphor and material culture. Oxford.
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Voraussetzungen:
Studentinnen und Studenten im Hauptstudium |
Bedingungen für den Scheinerwerb:
Referat und Hausarbeit |
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Afrikanische Musik in der Photographie Seminar
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E 1717 / 2117/ 2403 |
Leitung:
Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Bender | Mi 12-14 Uhr
Forum 6, R 00-618 |
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Nach einer Darstellung der Geschichte der Musikphotographie werden viele Bereiche behandelt, in denen die Musikphotographie in Afrika zu finden ist: Darunter fallen die kolonialen und postkolonialen Postkarten, journalistische Aufnahmen, musikethnologische Dokumentationen, Urlaubsphotographie, Schallplattenhüllen musikethnologischer Aufnahmen, sowie Popmusik-Cover.
Die jeweils dazugehörigen Töne sollen bei der Analyse der Bilder auch miteinbezogen werden..
Die Quellen sollen systematisch aufgearbeitet und aufbereitet werden. Ein Ausstellungskonzept könnte am Ende dieses Seminars vorliegen und eventuell eine Ausstellung folgen.
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Literatur
Theye, Thomas (Hg.). Der geraubte Schatten. Eine Weltreise im Spiegel der ethnographischen Photographie. München, 1989.
Haus der Kulturen der Welt (Hg.). Portrait Afrika. Fotografische Positionen eines Jahrhunderts. Berlin 2000.
Bancel, Nicolas u.a. (Hg.). Images d´Empire. 1930-1960. Trente ans de photographies offcielles sur l´Afrique Francaise. Paris. 1997.
Braun, Peter. Die doppelte Dokumentation. Fotografie und Literatur im Werk von Leonore Mau und Hubert Fichte. Stuttgart, 1997.
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Voraussetzungen: Studierende im Grund- und Hauptstudium
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Bedingungen für den Scheinerwerb: Mitarbeit und schriftliches Referat
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Afrikanische Literaturen und Literaten in Europa
Seminar |
A 262 / E 2501 |
Leitung:
Dr. Thomas Geider | Mi 10-12
Forum 6, R 00-618 |
Afrikanische Literatur wird üblicherweise in Hinblick auf ihre Funktionen
in Afrika untersucht, dabei hat sie längst auch Funktionen in Europa übernommen. Systematisch ist hierüber wenig bekannt. Ziel ist, sich hier anhand bestehender Artikel in die Grundlagen einzuarbeiten und erste Beobachtungen von Aktualitäten im ‚Literaturbertrieb' zu machen, und zwar naheliegenderweise vorrangig im deutschsprachigen Raum, aber je nach Informationszugang auch in anderen europäischen Ländern. Themen werden sein: die Geschichte, Formen, Motivationen und Intentionen der Literaturvermittlung ab Janheinz Jahn (1950er) bis heute; Essayistik, Berichte, Porträts und Rezensionswesen in Presse und Medien (Institutionen, Vermittlerfiguren, Text- und Diskurskritik); Auftritte von Autoren auf Lesungen, Festivals und anderen Veranstaltungen (nach Presse- und Medienberichten, aber möglichst auch in Realbeobachtung); Lebens- und Produktionsbedingungen afrikanischer AutorInnen in Deutschland bzw. Europa; Institutionen der Literaturvermittlung und -förderung, Verlagswesen und Buchmarkt. Absehbar ist bereits, dass es sich um eine neue Arbeits- und Forschungsrichtung mit Zukunft am Institut handelt.
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Literatur zur Vorbereitung:
Wird zu Beginn und im Verlauf des Semesters angegebenund sollte z.T. auch von den Teilnehmenden erarbeitet werden.
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Voraussetzungen und Zielgruppe: Studierende im Hauptstudium, Studierende aus Nachbarfächern willkommen Wahrnehmungsfreude und Sinn für Aktualitäten im Literaturbereich
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Bedingungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige TeilnahmeKurzreferate der einschlägigen Artikel Erarbeitung und Darstellung von Aktualitäten
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Projektseminar: Feldforschungsexkursion nach Burkina Faso
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E 2302/2401 |
Leitung:
Dr. Nikolaus Schareika | Mi 10 - 12 Uhr
Forum 6, Poolraum |
Auswertung der Ergebnisse der Feldforschungsexkursion nach Burkina Faso Verfassen eines ethnographischen Berichts
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Literatur
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Voraussetzungen und Zielgruppe:
Teilnehmer des Projektseminars im WiSe 2001/02 |
Bedingungen für den Scheinerwerb:
Regelmäßige aktive Teilnahme, Referat, Feldforschungsbericht |
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Praktikum im South-Omo Research Center in Jinka, Südäthiopien
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E 2300 |
Leitung:
Susanne Epple | Zeitraum 4-6 Wochen September/ Oktober 2002
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Vorbereitung und Durchführung eines Interkulturellen Workshops im SOMARC (South Omo Museum and Research Center Jinka).
Mitarbeit an Ausstellungen im SOMARC
Genaueres wird bis Anfang des Semesters noch bekannt gegeben.
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Literatur
Wird noch bekannt gegeben.
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Voraussetzungen und Zielgruppe:
Studierende im Hauptstudium Empfohlen ist die Teilnahme an Seminaren zu Südäthiopien von Ivo Stecker und die Teilnahme an einem Tutorium zu der Veranstaltung |
Bedingungen für den Scheinerwerb:
Regelmäßige aktive Teilnahme, Referat, Feldforschungsbericht |
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Projektseminar: Rhetoric Culture II
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E 1701/2201/2107/2108 |
Leitung:
Prof. Dr. Ivo Strecker mit Christian Meyer und Felix Girke | Mi. 10 - 12 Uhr
Alte Mensa, R00 434 Ausstellungsraum |
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In den wöchentlichen Sitzungen bereiten sich die Teilnehmer zum einen inhaltlich auf die Rhetoric Culture II: Linguistics-Konferenz vor, die vom 4.-7.7. in Mainz stattfindet. Zugleich wird die Konferenz selbst und die begleitende Ausstellung durch die Mitarbeit der Studierenden weiter geplant und ausgearbeitet. Die Studierende haben die Möglichkeit, durch direkte Betreuung einzelner Gäste interessante internationale Kontakte zu knüpfen.
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Literatur
Siehe u.a. http://rhetoric-culture.sowi.uni-mainz.de
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Voraussetzungen: Studierende im Grund- und Hauptstudium
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Bedingungen für den Scheinerwerb: Mitarbeit, Übernahme einzelner Teilbereiche des Projekts
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Ethnologische Schreibwerkstatt
Oberseminar |
E 4100 |
Leitung:
Prof. Dr. Carola Lentz | Mi 16-18 h
Forum 6, Raum 00 618, Kl. ÜR
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Ethnologen müssen - wie andere Wissenschaftler auch - ständig schreiben: von Feldnotizen über Literaturzusammenfassungen bis hin zu Referaten, Aufsätzen und Magister- und Doktorarbeiten und schließlich auch Büchern. Oft sind aber die Texte (nicht nur von Studierenden!!) schwer lesbar, stilistisch mißlungen, unübersichtlich aufgebaut und insgesamt wenig anregend und überzeugend. Unanschaulichkeit und ein abstrakter Stil voller schwerverständlicher Substantive sollen manchmal darüber hinwegtäuschen, daß der Autor auch nicht so genau weiß, was er eigentlich meint... In der Schreibwerkstatt wollen wir gemeinsam herausfinden, was der Produktion eines guten lesbaren Textes im Weg steht, wie man eine Arbeit sinnvoll gliedert und wie man die deutsche Sprache so einsetzt, daß am Ende ein anschaulicher und klar argumentierender Text steht.Wir werden in diesem Seminar vor allem mit unseren eigenen Texten arbeiten. Voraussetzung ist also, Schreibproben in das Seminar mitzubringen, und bereit zu sein, sie gemeinsam Satz für Satz zu zergliedern - vorausgesetzt ist also die Bereitschaft zu Selbstkritik! Gelernt werden soll vor allem, daß gute Texte zu schreiben kein Zauberwerk ist, sondern durch harte Arbeit und geduldiges Überarbeiten der eigenen Texte gelernt werden kann!
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Literatur
Wird im Verlauf des Semesters angegeben
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Voraussetzungen und Zielgruppe:
Magistranden und Doktoranden der Ethnologie; falls genügend Platz ist: sonstige Studierende im Hauptstudium (nur für Hauptfach-Ethnologen) Teilnahmebeschränkung: maximale Teilnehmerzahl ist 15; bei größerer Nachfrage wird in der ersten Sitzung ein Auswahlverfahren beschlossen. |
Bedingungen für den Scheinerwerb:
Regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit Eigener Text muß mitgebracht und im Lauf des Semesters bearbeitet werden
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Oberseminar zur Ethnologie und Entwicklungssoziologie
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E 4100 |
Leitung: Prof. Dr. Thomas Bierschenk
| Zeit Do 16 - 18 Uhr
Forum 6, R 00-618 (Kleiner Übungsraum) |
Inhalt, Lehrziel, Arbeitsform: In dem Oberseminar werden Texte diskutiert, die von den Teilnehmern im Zusammenhang mit ihren Magister- und Doktorarbeiten verfaßt werden. Teilnehmer werden gebeten, sich die jeweiligen Texte eine Woche vor der Veranstaltung in der Institutsbibliothek zu besorgen Literatur
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Literatur
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Voraussetzungen und Zielgruppe: Doktoranden und Studenten im Hauptstudium, die sich auf die Magisterprüfung vorbereiten
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Bedingungen für den Scheinerwerb: 1. Präsentation eines eigenen Textes 2. Lektüre der Texte der anderen Teilnehmer 3. Protokoll einer Diskussion
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Institutskolloquium über laufende Forschungsarbeiten
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E 4200 A 281 |
Leitung:
Prof.Dr. Th. Bierschenk mit allen Professoren und wiss. Mitarb. | Di 18-20
Alte Mensa, Austellungsraum |
DER NAHE OSTEN: KULTURELLE DYNAMIK UND GESELLSCHAFTLICHER WANDEL
Einzelvorträge von Gästen und Mitgliedern des Instituts
Instititskolloquium Programm
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Voraussetzungen und Zielgruppe:
Zu diesem Kolloquium sind alle StudentInnen der Ethnologie und Afikanistik und Gäste eingeladen. |
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Arbeitsgruppe "NTAMA - Internet Zeitschrift für afrikanische Musik und populäre Kultur"
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E 2300 |
Leitung:
Univ.Doz. Dr. W.Bender | O.u.Z.n.V.
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| In dieser Arbeitsgruppe geht es um die Arbeit an einer Web-Seite mit all dem was da dazugehört. Hier werden u.a. Grundkenntnisse in html erworben und auch journalistische Beiträge geliefert. Das Scannen von Texten und Bilder, sowie die Überspielung von Ton und Bildquellen wird gübt.
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Literatur
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Voraussetzungen und Zielgruppe:
Interesse an der Arbeit an einer Web-Seite; html und journalistischer Praxis |
Bedingungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige Teilnahme und Beiträge.
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