Dr. Katrin Langewiesche

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Thematische Schwerpunkte
Religionsanthropologie, Konversionstheorien, Mission und Sozialwissenschaft, Religion und Gesundheit, religiöser Pluralismus, Fotografie und Anthropologie, alternative Bewegungen.

Regionale Schwerpunkte
Burkina Faso, Benin, Frankreich


Female Missionaries in a globalized world
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La Mission au féminin dans un monde globalisé. Histoire, Mondes & Cultures Religieuses (HMC) n°30, 2014. Paris: Karthala

Special Issue edited by Katrin Langewiesche with contributions from Anne Cornet, Jean-Marie Bouron and Hildegunde Schmidt.

The essays in this special issue analyse the role of women convents in the Catholic missionary enterprise in Africa and question the role of the latter in modern African societies. The example of the Missionary Sisters of Our Lady of Africa (or White Sisters) allows us to analyze the general aspects of missionary dynamics: the sharing of gender roles during the evangelization of Africa, the exercise of power between foreign missionaries and African religious women, the changing of mission strategies and of the economic aspects of the mission institutes. The articles link anthropological and historical approaches. They highlight women missionaries as a research topic on its own, to understand the colonial and postcolonial societies, gender and racial relations, health and education policies, the professionalization of women, and also to capture the transformations of contemporary societies and the forms taken by globalization.


Laufendes Forschungsprojekt (2014-2016)
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Im Spannungsfeld von säkularen Entwicklungsprojekten und religiösem Sendungsbewusstsein: die Ahmadiyya Bewegung und Humanity First in Westafrika ...>


Gerda Henkel Stiftung
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Katrin Langewiesche | 10.03.2016 |

Islamische Mission zwischen Afrika und Europa
Forschungsprojekt zur Ahmadiyya Bewegung

Die Aufgabe, den Islam zu verbreiten, wird jedem Muslim durch den Koran vorgeschrieben. Demnach sollte jeder Muslim ein potentieller Missionar (da’i) sein. Der zentrale Begriff für diese Aufgabe ist da‘wa. Das kommt aus dem Arabischen und bedeutet im religiösen Kontext so viel wie die Einladung, sich dem rechten Glauben oder dem Gebet anzuschließen. Viele muslimische Gruppen und Netzwerke eröffnen sich heute neue Territorien und Möglichkeiten, um zum Islam einzuladen und für Anhänger zu werben. Dabei verstehen auch muslimische Bewegungen, die im Bildungsbereich oder in der sozialen Wohlfahrt aktiv sind und religiöses mit säkularem Wissen verbinden, diese Tätigkeiten als da‘wa, als Einladung zum Islam.

mehr > L.I.S.A. Gerda Henkel Stiftung