Geschichte der Afrikanischen Philologie am Institut

Afrikanische Sprachen wurden in Mainz seit 1946 von Eugen Ludwig Rapp gelehrt, der an der evangelischen theologischen Fakultät Professor für Christliche Orientalistik war. Nach der Emeritierung Rapps im Jahr 1972 wurde am Institut für Ethnologie eine Professur für Afrikanische Philologie eingerichtet, die 1974 mit dem Bantuisten Leo Stappers besetzt wurde. Bedingt durch dessen Tod im Jahr 1977, kam es bereits 1978 zu einem Wechsel: Paul de Wolf (Bantu- und Sudansprachen, Oratur) übernahm die Professur. Dieser schied 1982 wieder aus, worauf Norbert Cyffer (Nilo-Saharanische Sprachen) 1984 die Nachfolge antrat. Cyffer hatte die Professur zehn Jahre inne und folgte im Jahre 1994 einem Ruf nach Wien. Sein Nachfolger ist seit 1996 Raimund Kastenholz (Mandesprachen).