Presse

6. Mai 2019 // Mehr Transparenz gegenüber Herkunftsländern schaffen

Um die Herkunft von Kunstwerken aus der Kolonialzeit zu klären, seien höhere finanzielle Aufwendungen, eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit und vor allem mehr Transparenz gegenüber den Herkunftsländern erforderlich, so Anna-Maria Brandstetter, Leiterin der Ethnologischen Studiensammlung der Universität Mainz, in SWR2. Sie gehört zum Kreis von 26 Leiterinnen und Leitern ethnologischer Museen in Deutschland, die sich auf eine entsprechende Erklärung zum Umgang mit potentieller Raubkunst verständigt haben.

Foto: Anna-Maria Brandstetter, Fotograf Thomas Hartmann JGU Mainz  ... 

17. April 2019 // Nicht nur Raubkunst!

Öffentliche Sammlungen enthalten viele Exponate, die aus ethischen Gründen als sensibel eingestuft werden müssen. Lange jedoch haben Museen und Universitäten dieser Tatsache nicht ins Auge gesehen. Erst in den letzten Jahrzehnten ist das Bewusstsein gewachsen, dass sich etwas ändern muss. Dr. Anna-Maria Brandstetter und Dr. Vera Hierholzer von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben nun ein Buch vorgelegt, das sich dem Thema aus verschiedensten Blickwinkeln nähert.

Foto: Dr. Vera Hierholzer (l.), Koordinatorin aller Sammlungen der JGU, und Dr. Anna-Maria Brandstetter, Kuratorin der Ethnografischen Studiensammlung (Fotograf: Stefan F. Sämmer)  ... 

19. März 2019 // Raubkunst im Mainzer Luftschutzkeller

Die Kuratorin der Ethnografischen Sammlung der Universität möchte eine Bronze aus Benin zurückgeben – Aber das ist nicht einfach.

Foto: Nach der Plünderung eines Königspalastes im heutigen Nigeria kam der Gedenkkopf nach Deutschland. Als Raubkunst identifiziert hat ihn die Wissenschaftlerin der Universität Mainz, Anna-Maria Brandstetter. ( Fotografin: Kristina Schaefer)  ... 

13. März 2019 // Mainzer Gedenkkopf soll zurück nach Afrika

Auf Initiative von Rheinland-Pfalz tagt in Berlin erstmals eine eigenständige Kulturministerkonferenz. Dabei geht es um das Thema Raubkunst aus früheren Kolonien - auch in Mainz gibt es solche Exponate.

Foto: Für Kuratorin Anna-Maria Brandstetter beginnt mit der Rückgabe eine neue Geschichte des Gedenkkopfes, SWR 2019  ... 

26. Oktober 2018 // Bronzekunst und Schrumpfköpfe in Europa. Wem gehört Kulturgut aus Übersee? – Radiogespräch auf Deutschlandfunk Kultur

Anna-Maria Brandstetter nahm an dem Radiogespräch von Deutschlandfunk Kultur über „Bronzekunst und Schrumpfköpfe in Europa. Wem gehört Kulturgut aus Übersee?“ teil, zusammen mit Stefan Koldehoff, Hermann Parzinger und Joachim Zeller und moderiert von Annette Riedel.

(dlf) Viele europäische Museen stellen menschliche Überreste und wertvolle Kulturgüter aus Übersee aus. Einiges davon wurde zu Zeiten des Kolonialismus geraubt. Wie viel Raubkunst steckt in unseren Völkerkundemuseen? Doch wem gehören diese Schätze aus außereuropäischen Ländern eigentlich? Müssten Kulturgüter, die dank kolonialer Unterdrückung nach Europa gelangt sind, nicht zurückgegeben werden? Von menschlichen Überresten ganz zu schweigen. Was wissen wir überhaupt darüber, wie diese Objekte in die Länder des Nordens gekommen sind? Brauchen wir eine Provenienzforschung auch für außereuropäische Kunst? Denn vieles ist Raubgut, aber nicht alles. ... 

Erste Austauschstudentin von der University of the Western Cape

Sikelelwa Anita Mashiyi ist die erste Austauschstudentin, die von der University of the Western Cape an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gekommen ist. Hier recherchiert die Master-Studentin im Archiv für die Musik Afrikas zum Underground Hip-Hop südafrikanischer Townships. Diesem Besuch sollen weitere folgen: Das Institut für Ethnologie und Afrikastudien (ifeas) will die Partnerschaft mit drei afrikanischen Hochschulen intensivieren und ein Netzwerk für Forschung und Lehre aufbauen.  ... 

Für Menschen "am Rande der Geschichte"

Wiesbadener Kurier (5. September 2018)

NAMIBIA Die Wiesbadener Ethnologin Jutta MacConnell hat mit 77 Jahren an der Mainzer Uni ihre Doktorarbeit über die Damara geschrieben.  ... 

9. Juli 2018 // Wie könnte ein postkoloniales Museum aussehen?

Das Goethe Institut diskutiert. Gespräch mit Anna-Maria Brandstetter, Ethnologin und Expertin für Raubkunst

Deutschlandfunk Kultur, Fazit, Moderation: Sigrid Brinkmann

Wie könnte ein postkoloniales Museum aussehen? Das Goethe Institut diskutiert // Deutschlandfunk Kultur, Fazit, 9.7.2018 ... 

Carola Lentz und Klaus Petermann als Vizepräsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt.

Die Versammlung der Mitglieder der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften hat auf ihrer Sitzung am 29. Juni 2018 Prof. Dr. phil. Carola Lentz und Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Klaus Petermann als Vizepräsidenten gewählt. ... 

„Treuhänderisch verwalten“ (DUZ. Deutsche Universitätszeitung 5, 2018)

„Treuhänderisch verwalten“. Viola König und Carola Lentz zur Debatte um das Humboldt-Forum. DUZ. Deutsche Universitätszeitung 5, 2018: 28-31.

UniReport | Nr. 3 | 30. Mai 2018

Frischer Wind in der Afrikanistik
Zwei neue Professuren treiben die Neuaufstellung der afrikanischen Sprachwissenschaften voran  ... 

Vom Menschen hinter der Sprache (JGU Magazin | Köpfe | 2. Mai 2018)

Nico Nassenstein kam 2017 als Juniorprofessor ans Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Unter anderem konzipiert der Soziolinguist hier im Zuge der Kooperation "Afrikastudien Rhein-Main" gemeinsam mit einem Kollegen der Goethe-Universität Frankfurt am Main einen neuen, hochschulübergreifenden Bachelorstudiengang. Das Gespräch darüber ist für den Afrikanisten Nassenstein auch Anlass, die Geschichte seines Fachs kritisch zu beleuchten  ... 

What's in a name - Wofür steht die Umbenennung der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde?

Ich gebe auf… Ethnologen sind und bleiben ein segmentärer Haufen (1. Mai 2018)
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What's in a name - Wofür steht die Umbenennung der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde?

Warum die Umbenennung der DGV in DGSKA ein Fehler war (24. April 2018)
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Das Haus des Yob - Familiengeschichte als Familienunternehmen

Wissenschaft im Familienverbund ist selten – nicht nur am Wissenschaftskolleg. Die Mitglieder der diesjährigen Schwerpunktgruppe „Familiengeschichte und sozialer Wandel in Westafrika“ führt nicht nur ihr gemeinsames ethnologisches Interesse an heutigen westafrikanischen Gesellschaften zusammen. Carola Lentz, Isidore Lobnibe und Stanislas Meda Bemile sind darüber hinaus miteinander verwandt, was ihrer Forschung eine ungewöhnliche Dynamik verleiht. Die Journalistin Manuela Lenzen berichtet von ihrer Begegnung mit den dreien.  ... 

Minigraduiertenkolleg "Transnationale soziale Unterstützung im Alter" an der Schnittstelle von Sozialpädagogik und Ethnologie bewilligt.

Das Minigraduiertenkolleg befasst sich mit der Situation alternder Menschen, die ihre Lebensbezüge über nationalstaatliche Grenzen hinweg leben und mit den sozialen Unterstützungsformen, die aus diesen mobilen Lebensweisen hervorgehen bzw. auf diese reagieren. Beispiele wäre die Sorgearbeit von bi-nationalen älteren Paaren im transnationalen Raum, die Perspektiven älterer Menschen, die sich im Rahmen von Freiwilligendiensten der Entwicklungszusammenarbeit engagieren oder die Situation von Ruhestands- und PflegemigrantInnen, die ihren Wohnsitz, zum Teil aus neuen Notlagen heraus, in den Globalen Süden verlagern.  ... 

Allgemeine Zeitung Mainz - Interview vom 7.12.2017

Für die einen ist Heimat ein Sehnsuchtsort, für die anderen ein Zurückziehen aus den immer komplexer werdenden Prozessen der Globalisierung. Heimat kann Gemeinschaft stiften, aber auch ausgrenzen. Und Heimat muss es nicht nur im Singular geben. Wie Sprache und Heimat miteinander verwoben sein können, erklärt Dr. Nico Nassenstein, Juniorprofessor für Afrikanistik an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Er forscht im Bereich der Soziolinguistik. ... 

Lehrpreis der Johannes Gutenberg-Universität

Das Institut für Ethnologie und Afrikastudien gratuliert Godwin Kornes zur Auszeichnung mit dem Lehrpreis der Johannes Gutenberg-Universität. Der Preis wurde durch den Vizepräsidenten für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Univ.-Prof. Dr. Stefan Müller-Stach, im Rahmen des diesjährigen Dies Legendis verliehen und ist mit 1.000 Euro dotiert. Mit dem Lehrpreis zeichnet die JGU exzellente Lehrende der Hochschule aus. Als Grundlage der Beurteilung dienen unter anderem Lehrveranstaltungsbewertungen von Studierenden, die regelmäßig vom Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung der JGU organisiert werden.

Foto Credits: Peter Kiefer  ... 

Carola Lentz als Fellow ans Wissenschaftskolleg zu Berlin eingeladen

Mainzer Ethnologin arbeitet während Fellowship 2017-18 an einem Buchprojekt zu westafrikanischer Familiengeschichte

Die Mainzer Ethnologin Carola Lentz, seit 2002 Professorin am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, ist von September 2017 bis Juli 2018 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Sie leitet dort eine Schwerpunktgruppe zum Thema „Familiengeschichte und sozialer Wandel in Westafrika“. Gemeinsam mit zwei afrikanischen Wissenschaftlern, Isidore Lobnibe (Western Oregon University) und Stanislas Meda (Ministère de la Culture et du Tourisme du Burkina Faso), wird sie eine Monographie und eine audio-visuelle Dokumentation zur Geschichte einer Großfamilie aus Nordghana und Burkina Faso erarbeiten.  ... 

Deutschlandradio Kultur, 12.12.2016

Wie spiegeln sich internationale Konflikte im Uni-Alltag? / Prof. Dr. Thomas Bierschenk

Als Ausländer wird man zum Repräsentanten seines Heimatlandes, da kann man noch so unpolitisch sein, das bringt das Leben im Ausland einfach mit sich. Studenten und Studentinnen an deutschen Universitäten kennen diese Situation. Ein Feature aus dem Uni-Alltag. ... 

Neue Heisenberg-Professorin Heike Drotbohm forscht über Migration, transnationale Familien und Humanitarismus

Expertin für Migrationsethnologie arbeitet seit mehr als 10 Jahren über Migration, Diaspora und transnationale Lebensführung im atlantischen Raum

Mit dem Zusammenspiel von Migration und Recht befasst sich die neue Heisenberg-Professorin Dr. Heike Drotbohm am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Die Heisenberg-Professur für Ethnologie mit dem Schwerpunkt Afrikanische Diaspora und Transnationalismus, so die vollständige Bezeichnung, wird in den ersten vier Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Es handelt sich um eine der ersten Professuren in Deutschland, die sich in der Ethnologie mit dem Schwerpunkt Migrationsforschung befasst. Das Forschungsfeld von Prof. Dr. Heike Drotbohm deckt vor allem den afro-atlantischen Raum ab – ein Gebiet, das die Küstenregionen Westafrikas einschließt wie auch die Karibik und jene Gebiete Amerikas, in denen ein Rückbezug auf Afrika gelebt wird.  ... 

Rhein-Main-Universitäten kooperieren in Lehre und Forschung zu Afrika

Gemeinsames Lehrangebot in der Afrikanistik / Frankfurter Zentrum für interdisziplinäre Afrikaforschung bündelt Aktivitäten

Die im Dezember vereinbarte strategische Allianz der Rhein-Main-Universitäten zeigt erste konkrete Ergebnisse in der Unterzeichnung einer Vereinbarung der Universitäten Frankfurt und Mainz zur Afrikanistik: Mit einem gemeinsamen attraktiven Lehrangebot kann ein Studiengang, bei dem afrikanische Sprachen im Mittelpunkt stehen, an beiden Orten ausgebaut werden. Gleichzeitig treffen sich derzeit über 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der drei Universitäten Frankfurt, Mainz und Darmstadt auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit außeruniversitären Institutionen der Region, um unter dem Dach des Frankfurter Zentrums für interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) ihre zukünftigen Forschungsaktivitäten zu bündeln und über gemeinsame Afrikaforschungen und ein interdisziplinäres Studienangebot "Afrikastudien" zu beraten.  ... 

Ethnologe Jan Beek erhält Nachwuchspreis für praxisrelevante Entwicklungsforschung

Auszeichnung für ethnografische Feldforschung bei der ghanaischen Polizei

Der Ethnologe Jan Beek wurde für seine Dissertation „Boundary Work. The Police in Ghana“ mit dem Nachwuchspreis für praxisrelevante Entwicklungsforschung vom Verein für Socialpolitik (VfS) und der KfW Entwicklungsbank ausgezeichnet. Die Doktorarbeit basiert auf ethnographischer Feldforschung in der ghanaischen Polizei, bei der der Forscher fast zwei Jahre lang integriert war. Alltagsnah beschreibt Jan Beek die Geschichte, die interne Organisation und die Arbeitspraktiken der Polizei. Obwohl Korrup-tion den staatlichen Apparat durchdringt, begrenzen Polizisten diese auch immer wieder und orientieren sich am Ideal der Staatlichkeit – machen also „Boundary Work“.  ... 

Zur Debatte um das Logo der Firma Neger
  • Stellungnahme des Instituts für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zur Debatte um das Logo der Firma Neger 
Von Unterschieden und Unterscheidungen

S. Hirschauer u. C. Lentz im Gespräch über die Forschergruppe "Un/Doing Differences"

Uni-Magazin, 18.4.2015   ... 

SWR2 Beitrag zum 40-jährigen Jubiläum der Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen

Am Samstag, 7. Februar 2015 hat SWR2 einen Beitrag von Marie-Christine Werner zum 40-jährigen Jubiläum der Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen gesendet, den man unter dem Link nachhören kann.

Der Beitrag enthält neben Auszügen aus einem Gespräch zwischen Marie-Christine Werner und Anja Oed auch je einen kleinen Auszug aus der Übersetzung von Saint-Exupéry’s Der kleine Prinz ins Bambara und aus einem Detektivroman auf Swahili von Muhammed Said Abdulla, beides gelesen von Holger Tröbs. ...