Der Gedenkkopf aus dem Königreich Benin

Die Geschichte eines Sensiblen Objekts

Geehrt  — geplündert — geteilt — gekauft — getauscht

In fünf Wörtern lässt sich die Geschichte des Gedenkkopfs in der Ethnografischen Studiensammlung der Universität Mainz zusammenfassen. Die Wörter stehen für die Etappen und zugleich die Transformationen, die das Objekt erfahren hat.

Gedenkkopf ist aus dem Königreich Benin im heutigen Nigeria. Er ist aus Gelbguss (Messing), 52 cm hoch und etwa 30 kg schwer, und der Korpus hat einen Durchmesser von 26 cm. Die Bronze wurde von unbekannten Meistern aus der Gilde der Bronzegießer vermutlich Mitte des 19. Jh. gefertigt, als „Guss in verlorener Form“, eine Technik, wie sie auch beim Gießen einer Glocke verwendet wird. Messing und Kupfer kamen seit dem 16. Jh. in großen Mengen durch den Handel mit den Europäern in das westafrikanische Königreich.

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