Medienpraktikum 2017

Migration 2.0 – Neue Formen des Zusammenlebens

12 Studierende der Ethnologie realisierten in einem Medienprojekt zwei Kurzfilme, die der Frage nachgehen, wie die deutsche Einwanderungsgesellschaft aufgrund zunehmender  Migrations- und Fluchtbewegungen mit den Veränderungen umgeht. In Form einer Reportage befragte ein Team PassantInnen auf der Straße zu ihrem Verständnis von Migration und möglichen Chancen und Grenzen. Im zweiten Filmprojekt setzten die Studierenden in Form eines Kurzspielfilms eine Dystopie um, die beschreibt, wohin sich eine Gesellschaft entwickeln könnte, wenn sie immer weitere Hürden errichtet. Welche Gesellschaft wollen wir?

Diese Filme sind Ergebnis eines Medienprojekts, das Engagement Global gGmbh,  Außenstelle Mainz, in Kooperation mit dem Institut für Ethnologie und Afrikastudien und der Medienakademie Wiesbaden umsetzte. Eine „Einführung in die ethnologische Migrationsforschung“ unter der Leitung von Franziska Reiffen und ein Seminar zu „Flucht und Humanitarismus“ unter der Leitung von Prof. Heike Drotbohm am Institut für Ethnologie und Afrikastudien diente den TeilnehmerInnen als theoretische Basis.

Für die Produktion der Filme stand die Medienakademie Wiesbaden den Studierenden fachlich zur Seite. Die Entwicklung eines Konzeptes und die Einweisung in die Kamera- und Tontechnik bildeten die Grundlage, die Filme in Teamarbeit bei den Dreharbeiten und in der Postproduktion zu realisieren.

 

Migration 2.0 - Eine Dystopie

Konzept, Kamera, Ton: Louisa Feickert, Larissa Götz, Hannah Romstedt, Catharina Sachse.

Medienakademie Wiesbaden 2017, Screenshot Migration 2.0 - Eine Dystopie (2017)
 

Migration 2.0 - Ein Kommen und Gehen

Konzept, Kamera, Ton: Sarah Bindges, Jan Binkowski, Henning Braun, Leonie Dellen, Christoph Papendorf, Linda Schäfer, Julia Schweizer, Kristin Wassermann.

© Medienakademie Wiesbaden 2017, Screenshot Migration 2.0 - Ein Kommen und Gehen