ARCHIV // Schauen, Lesen, Hören

2016 // 2015

2. Juli - 4. September 2016: ZIEMLICH BESTE FREUNDE - Ausstellungsreihe in Mainzer Museen

Objekte verschiedenster Art aus den Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wanderten zwischen März und September 2016 durch die Museen der Landeshauptstadt. Sie gesellten sich zu den Objekten in den Dauerausstellungen vor Ort, und die überraschenden Nachbarschaften eröffneten neue Sichtweisen auf Gäste und Gastgeber. 

Die letzte Station der Reise Ziemlich beste Freunde war das Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum Mainz, wo vom 2. Juli bis 4. September eine leuchtendgrüne Plastikpuppe aus Nigeria und einen Tausendfüßer in Formaldehyd aus dem kongolesischen Regenwald zu sehen sind.  ... 

10.11.2015: Vortrag über "Koloniale Raubkunst aus dem Königreich Benin" im Museum Natur und Mensch Freiburg

In dem Vortrag am Museum Natur und Mensch in Freiburg befasste sich Anne Brandstetter, Kuratorin der Ethnografischen Studiensammlung, mit den (post-)kolonialen Verflechtungen der höfischen Kunst aus dem Königreich Benin (im heutigen Nigeria), die durch Militärs, Händler und Kolonialbeamte nach Europa kam. Es war der letzte Vortrag in der Veranstaltungsreihe zum 10-jährigen Jubiläum von freiburg postkolonial.

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28. März - 1. Juni 2015: "Wertsachen. Die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz" - eine Ausstellung im Rathaus der Stadt Mainz

"Wertsachen" – das sind die rund 30 Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in mehrfacher Hinsicht: In Büros, Kellern und Magazinen schlummern Objekte von hohem Wert für Forschung und Lehre, aber auch von historischem, kulturellem und ästhetischem Wert. Für die Öffentlichkeit sind die Sammlungen der JGU nur selten zugänglich. Vom 28. März bis 1. Juni 2015 gab die Ausstellung "Wertsachen. Die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz" erstmals Einblick in ihre faszinierende Vielfalt, mit einer Auswahl aus den vielen Tausend Sammlungsstücken und eindrücklichen Fotografien. Sie stellte die Bestände systematisch vor und näherte sich gleichzeitig spielerisch und fächerübergreifend den unterschiedlichen Werten ihrer Objekte. Jahrmillionen alte Fossilien werden neben Handschriften der Romantik gezeigt, Pflanzenpräparate neben Schallplatten mit moderner afrikanischer Musik, Replikate von Urmenschenschädeln Seite an Seite mit mathematischen Modellen und Gesangbüchern aus dem 18. Jahrhundert. Die Ausstellung zeigte zudem die Menschen hinter den Sammlungen: die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die die Objekte aus aller Welt zusammentragen, an diesen forschen, sie zur Wissensvermittlung nutzen, sie pflegen und bewahren – und damit überdauernde und einzigartige Werte schaffen.