Forschungsprojekte mit Lehrforschung im M.A. Ethnologie

Im Zentrum des Mainzer Masterstudiengangs steht das Projektstudium, in dem Studierende betreut und angeleitet von Lehrenden am Mainzer Institut ein Forschungsprojekt vorbereiten, durchführen und nachbereiten. Das Projektstudium besteht aus drei Modulen: Auf die inhaltliche und methodische Vorbereitung im ersten Modul folgt die Feldforschung, die in der Regel sechs bis acht Wochen dauert (zweites Modul). Hier forschen die Studierenden entweder in einer "Lehrforschungsgruppe" (die sogenannte Lehrforschung) oder individuell und selbst organisiert. Abgeschlossen wird das Projektstudium in einem dritten Modul mit der Nachbereitung und dem Verfassen des Forschungsberichts.

 

Alltagskultur in Ruanda
Illustration
Im Rahmen des Forschungsprojekts Alltagskultur in Ruanda (Beginn: Wintersemester 2015/16) findet 2016 eine Lehrforschung zu Alltag und Lebensstilen statt.

Sie wird betreut von Dr. Anna-Maria Brandstetter und Yamara-Monika Wessling M.A.

Die Studierenden werden anhand von Themen wie Kleidung & Mode, Essen & Trinken, Schönheitspflege & Körper oder Mobiltelefone & Kommunikation erforschen, wie Menschen in Ruanda mit alltäglichen Gebrauchsgegenständen umgehen, wie sie sich Dinge aus einer globalen Warenwelt aneignen und welche Bedürfnisse und Sehnsüchte sie damit verbinden.


Afrikanische Kapitalismen
Illustration
Leitung: Prof. Dr. Thomas Bierschenk und Prof. Dr. Helmut Asche

Im Rahmen des Forschungsprojektes Afrikanische Kapitalismen (Beginn: Wintersemester 2015/16) soll auf der Basis empirischer Forschungen von Masterstudierenden eine Auseinandersetzung über die historischen und gesellschaftlichen Bedingungen des Kapitalismus in Afrika im 21. Jh. geführt werden. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wählen die Studierenden eigenständig ihren regionalen Schwerpunkt. Die Feldforschung findet nicht in einer "Lehrforschungsgruppe" statt.

Möglichen Forschungsthemen: Unternehmer und Unternehmungen in Afrika (und ihre soziale Einbettung); der informelle Sektor als Ort von Innovation und Akkumulation; Afrikanische Start-ups; die Bewegung von afrikanischen Gütern (etwa Baumwolle) und Menschen im globalen Kapitalismus; afrikanische Rentierkapitalismen in Landwirtschaft und Handel; Landgrabbing; afrikanische Mittelklassen: Kapitalistische Konsumkultur ohne kapitalistische Produktionsverhältnisse; kapitalistische Institutionen (Banken, Börsen, Zentralbanken, Unternehmervereinigungen, etc.) 


Downloads Forschungsprojekte mit Lehrforschung ab Wintersemester 2016/17
Bild in Originalgröße ansehen
Bild in Originalgröße ansehen Foto: Lehrforschung Tansania 2007

Bild in Originalgröße ansehen
Bild in Originalgröße ansehen Foto: Lehrforschung Ruanda 2004

Zum Inhalt der Seite springen Zur Navigation der Seite springen